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Gatti ist mit den Illegalen, den Flüchtlingen von Senegal nach Libyen gereist und war auf dem Internierungslager auf Lampedusa. Es ist ein sehr informatives Buch, es ist politisch brisant und es geht unter die Haut. Gatti nämlich freundet sich mit einigen Illegalen an und schildert ihre Hoffnungen, ihre Erfahrungen, die Entbehrungen und auch das Unrecht das sie immer wieder von Menschenschmugglern und Grenzbeamten in allen Transitländern und auch in Italien erleiden. Es ist ein Buch auf das ich schon längst gewartet habe, denn es gibt den Menschen eine Stimme von denen wir täglich in den Medien nur ganz flüchtig und meist in Ziffern hören. Das Buch gibt den Menschen, die sich selbst „stranded people“ (Gestrandete) nennen eine Geschichte, die Gatti zu modernen Helden macht. J. Müller, Kunstmann Verlag

Siebte Herbsttagung des B-UMF erfreute sich hoher Besucherzahlen
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Nachdem sie im Kosovo von einer Hilfsorganisation empfangen wurde, hatte man sie später einem Onkel und nicht den Eltern übergeben.
Laut Angaben der Verwandten des Mädchens, hielten sich die Eltern zum Zeitpunkt der Abschiebung in Belgien auf.
Die zuständige Anwältin der Familie, konnte kurz vor Abflug des Mädchens einen eidesstattliche beglaubigten Hinweis an die Ausländerbehörde faxen, dessen Inhalt den Aufenthalt der Eltern in Belgien darlegte.Doch laut Ausländerbehörde konnten auf Grund der kurzen Zeitspanne die Angaben nicht mehr überprüft werden.
Da die Abschiebung weiterhin für richtig gehalten wurde, sah man auch von einem Stopp der Abschiebung ab.
Der Flüchtlingsrat droht mit rechtlichen Schritten und forderte eine sofortige Rückholung von Serdana B.

Hier geht zur Meldung des epd:
Fachverband kritisiert Abschiebung junger Flüchtlinge
Auszug aus den veröffentlichten Ergebnissen der Tagung der Innen- und Justizminister
am 21. September 2009 in Brüssel
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[02.09.2009]
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n diesem Jahr standen erneut Themen im Vordergrund, die uns seit vielen Jahren beschäftigen. Viele Teilnehmende berichteten von Schwierigkeiten mit Inobhutnahmen, Vormündern, Ermittlungen des Alters der Jugendlichen, Abschiebehaft und anderem. Wer gedacht hatte, dass der „neue“ § 42 SGB VIII die Situation für die Kinder und Jugendlichen grundsätzlich ändern würde, sah sich leider vielfach getäuscht. Dabei gibt es hoffnungsvolle Ansätze, die Mut machen, sich für eine strukturelle Verbesserung einzusetzen. So hat es uns sehr gefreut, dass die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auch im Rahmen der Fachtagung fortgeführt werden konnte.
Diese Dokumentation fasst die Referate der Fachtagung in Hofgeismar zusammen: zum Nachlesen für alle Teilnehmenden und natürlich für alle, die nicht anwesend sein konnten. Wir hoffen, damit die Impulse der ReferentInnen weitergeben und die fachliche Diskussion zur Betreuung von UMF weiterentwickeln zu können.
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