Alles zum Hungerstreik in der Bayernkaserne/München
Es ist der lang erwartete Knall. Die Situation in Bayern ist schon seit vielen Jahren derart angespannt, dass allen Beteiligten klar war, dass etwas passieren wird. Um die Jahreswende 2011/2012 haben sich schließlich rund 60 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus purer Verweizeiflung über ihre Situation in der Bayernkaserne in München zum Hungerstreikt entschieden. Die gottverlassene Regierung von Oberbayern ist für die katastrophale Unterbringung der Minderjährigen verantwortlich und seit vielen Jahren verweigert sie eine angemessene Unterbringung und Betreuung. Es ist nicht mit dem Jugendhilferecht zu vereinbaren, was viel zu lange in Bayern geduldet wird. Es muss sich jetzt was ändern. Dringend!
Die Forderungen der Jugendlichen bestehenden im wesentlichen darin, dass geltende Gesetze auch in Bayern angewendet werden. Die humanitäre Situation in der Erstaufnahmeeinrichtung Bayernkaserne, die von der Regierung von Oberbayern betrieben wird und von der Inneren Mission München mitzuverantworten ist, ist katastrophal. Dass die Jugendlichen in den Hungerstreik getrieben wurden mit einer Politik der kalten Hand und des Wegsehens ist unglaublich.